Wertschätzung und Berufung

Inspiriert durch die Blogparade von Martina Baehr zum Thema Wandel durch Wertschätzung habe ich mir ein paar Gedanken dazu gemacht, was ich unter Wertschätzung verstehe und was sie mit der eigenen Berufung zu tun hat. Wie definiere ich Wertschätzung? Und inwiefern ist sie für die eigene Berufung wichtig?

Zunächst einmal herzlichen Dank für die bisherigen Beiträge der Blogparade und die wunderbare Zusammenfassung durch Martina Baehr. Ich hatte meinen Blogpost eigentlich schon fertig, wollte vor der Veröffentlichung jedoch unbedingt wissen, was andere zum Thema "Wertschätzung" zu sagen haben. Also, habe ich alle aufmerksam gelesen. Dank der unterschiedlichen Beiträge habe ich meine Auslegung von Wertschätzung noch einmal hinterfragt und bin zu einem ganz neuen Ergebnis gelangt.

Eigene Berufung aus den Bedürfnissen anderer ermitteln

Viele Menschen, die auf der Suche nach ihrer Berufung sind, sagen mir, dass sie sehr vielfältig interessiert sind. Sie bringen viele Fähigkeiten und Talente mit und mindestens ebenso viele Dinge begeistern sie.  Es fällt ihnen schwer, sich auf eine Sache festzulegen, denn dann haben sie gleichzeitig das Gefühl etwas anderes damit aufzugeben. Ich verstehe das gut und habe mich auch immer wieder gefragt, welche gute Frage ich diesen Menschen in meinen Coachings mit auf den Weg geben kann. Ein Buch und die Geschichte einer Frau, die ich in Neuseeland kennenlernen durfte, haben mich auf eine Lösung gebracht.

Talente, die nicht zur Berufung passen?

Im letzten Blogbeitrag "Die eigene Bestimmung finden" habe ich eine Kurzanleitung einer ganzheitlichen Methode vorgestellt, die ich auch bei einem Vortrag in der letzten Woche interessierten Frauen des Bonner Soroptimist International Clubs präsentiert habe. Daraufhin wurde ich von einer Teilnehmerin gefragt, was denn mit Talenten sei, die nicht zu ihrer Berufung passen. Das ist eine interessante Frage, der ich mich in diesem Blogpost widme.